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Autos

Eines der schönsten Themen um zu streiten und auch so richtig Geld zu verbrennen: Automobile.

Gebrauchsgegenstand, Sammlerobjekt, notwendiges Übel – es gibt die ein oder andere Bezeichnung.

Jedes Jahr kommen ein bis elf Modelle auf die Straße, bei denen ich mir denke, eines Tages kaufe ich mir das Auto, sei es, weil ich durch einen Zufall zu Geld komme oder das Auto so alt ist, dass es nichts mehr kostet. Ungefähr ein Facelift später löst sich der Gedanke leider wieder auf. Natürlich gibt es den ein oder anderen Klassiker, als ein Beispiel sei der DeLorean DMC-12 genannt, bei denen selbst mein vom Konsum getriebenes Hirn standhaft bleibt. Ich denke mir dann immer wieder, man was machen die Designer für einen guten Job.

Als der Audi S6 plus Avant (Neupreis ±126.000DM, mit damals sagenhaften 326PS) vorgestellt wurde und ich das Armaturenbrett gesehen habe wollte ich Designer für Autos werden. Da war ich noch ein Kind. Designer – nicht, weil es mir nicht gefallen hat, sondern weil ich begeistert war. Mir ist entfallen wie lang es gedauert hat bis mir klar wurde, dass daraus nichts wird. Das Problem, bei jeder Skizze die ich erstelle um ein Szenario zu beschreiben – wird es noch aufwendiger. Warum? Nun weil meine zeichnerischen Künste derartig ausgeprägt sind, dass ich bevor es wieder um das Hauptthema geht erst einmal die Skizze erklären muss. Unwillig ein verborgenes Talent zu übersehen überprüfe ich diese Option regelmäßig im Büro. Seither endet es immer gleich. Zeichnen, korrigieren, erklären, die Skizze in den Müll werfen = 10 Minuten Zeitverlust für die Kollegen und mich. Jedes Mal.

Vor ein paar Jahren kam der Tag. Der R32 war verkauft und ich fand einen Audi A6 C4. Dieser war mit seinen 193 PS zwar kein S6 Plus Avant, aber das Armaturenbrett entspricht Millimeter für Millimeter, optisch nicht ganz, dem vom S6. Nun viele Jahre früher und bei einem Brutto EK von ca. 70.000DM war das sicherlich ein tolles Auto. Zu dem Zeitpunkt als ich ihn gekauft habe war es einfach ein altes Auto. Ich gab mir alle Mühe, aber wir wurden keine Freunde. Der eine oder andere aus meinem Bekanntenkreis schlägt jetzt sicher die Hände über dem Kopf zusammen, nicht zu unrecht. Ich erwähnte es bereits, ich bin eine Geisel des Konsums, oder ich mache mich dazu. Die G-Klasse hält sich zumindest von außen klar an eine Designvorlage und das seit 1979! Nur so richtig gefallen tut sie mir nicht. Da sagt mir die GL-Klasse (inzwischen GLS genannt) doch eher zu.

G-Klasse

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